Byakko Gekidan: Kampf um Kyōto                                        - Hōgen und Heike Monogatari -

oben


Im Japan des 12. Jahrhunderts ist es ein blutiger Konflikt um die rechtmäßige Thronfolge, der in der Hauptstadt Kyōto den  kaiserlichen Hof entzweit, und der den Weg ebnet zum unaufhaltsamen Aufstieg des Schwertadels bis zur Gründung des ersten Shōgunats unter Yoritomo aus der Familie der Minamoto. Diese dramatische Zeit, wie sie die großen klassischen Epen Hōgen Monogatari und Heike Monogatari überliefern, haben Studierende der Japanologie Tübingen unter Leitung von Dr. Andreas Mrugalla zu einem historischen Schauspiel zusammengestellt, das eine durch Treue und Verrat, Demut und Hochmut geprägte Welt zum Leben erweckt und die vergängliche Macht der Herrschenden vor Augen führt.

Nach der ersten öffentlichen Aufführung von „Kampf um Kyōto“ im Rahmen des Kirschblütenfests in Tübingen 2007 wurde das Stück unter anderem um Szenen erweitert, in denen Lieder vorgetragen werden, Mönche drohend Sutren intonieren und Verschwörer ihre Pläne schmieden, andererseits auch die Inszenierung weiter entwickelt, bis die inzwischen 5. Aufführung auf der Bühne des altehrwürdigen Wilhelma Theaters in Stuttgart stattfinden konnte.

Die 21 Szenen verbindet ein Erzähler miteinander, die einzelnen Rollen werden Japanisch gesprochen und im Hintergrund ins Deutsche übersetzt.

unten linksunten


Kontakt: byakkogekidan [at] me.com

© Andreas Mrugalla